Meine Haltung - so arbeite ich
Als freie Rednerin und Abschiedsgestalterin, beginnt meine Arbeit immer mit Zuhören. Nicht mit Konzepten, nicht mit Texten, nicht mit Ideen. Sondern mit dem Menschen.
Ich höre zu.
Ich frage nach.
Ich lasse Raum.
Ich arbeite ruhig.
Mit Zeit.
Mit Hingabe.
Mit Liebe.
Mit offenen Ohren und einem offenen Herzen. Mit Würde, Klarheit und Gefühl. Ich arbeite ohne Schablonen. Ohne feste Texte. Jede Rede entsteht aus einem leeren Blatt. Aus dem, was erzählt wird. Und aus dem was zwischen den Zeilen spürbar ist. In Gesprächen entsteht ein geschützter Raum, in dem Nähe entstehen darf. In dem Erinnerungen auftauchen, Gefühle benannt werden und Worte wachsen können, die wirklich tragen. So entsteht eine Rede, die einmalig ist. Und genau diesem Menschen gewidmet. Worte sind mehr als Sprache. Sie sind das schönste Instrument, das wir Menschen haben, um auszudrücken, wie wir fühlen. Für mich sind Sätze Melodien. Jede Geschichte klingt anders. Und meine Aufgabe ist es, hinzuhören und der jeweiligen Erinnerung die passenden Worte zu schenken.
Behutsam.
Poetisch.
Ehrlich.
Mit Tiefe – und mit Humor. Denn das Leben bleibt Leben, auch im Abschied.

Abschiede ganzheitlich gestalten und begleiten
Für mich endet meine Arbeit nicht bei der Rede – sie beginnt dort. Ich begleite Familien und Zugehörige durch den gesamten Prozess des Abschieds. Ich gestalte Trauerfeiern und Gedenkzeremonien ganzheitlich: von der Entstehung der persönlichen Trauerrede bis hin zur Entwicklung individueller Rituale
über die Auswahl von Musik, Symbolen und Formen die zum Menschen passen. Dabei arbeite ich eng mit Angehörigen, Bestatter:innen und Kooperationspartnern zusammen. Achtsam. Verlässlich. Auf Augenhöhe. Ich halte den Rahmen, gebe Orientierung und übernehme dort Verantwortung, wo Entscheidungen in Zeiten der Trauer zu schwer werden.
Was mich unterscheidet
Mich unterscheidet nicht ein bestimmtes Format. Mich unterscheidet meine Art zu arbeiten. Ich sehe Dinge, die andere übersehen, und schenke auch dem Kleinen Aufmerksamkeit. Ich arbeite nicht schneller, sondern tiefer. Nicht lauter, sondern aufmerksamer. Ich sehe Menschen nicht nur in ihrer Rolle, sondern in ihrer ganzen Geschichte – mit all ihren Farben, Nuancen, Brüchen und Zwischentönen. Und genau daraus entstehen Worte und Zeremonien,
die nicht nur in Erinnerung bleiben, sondern im Herzen.
Räume für Erinnerung
Ein Abschied darf mehr sein als ein formaler Akt. Er darf würdevoll, persönlich und – trotz allem – lebendig sein. Meine Arbeit schafft Räume für Erinnerung, Gemeinschaft und Trost. Räume, in denen geweint werden darf. Gelacht werden darf. Geschwiegen werden darf. Denn dort, wo wir lieben, ist unser Zuhause. Unsere Füße können es verlassen – aber nicht unsere Herzen.

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