Vorsorge, Selbstbestimmung und Fürsorge -
Einen Abschied bewusst mitgestalten
Es gibt Momente im Leben, in denen die Endlichkeit spürbar wird. Manchmal durch eine schwere oder lebensverkürzende Krankheit. Manchmal durch das Älterwerden, durch Erfahrungen im Umfeld oder durch den Wunsch, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für die, die bleiben. Ich begleite Menschen, die sich frühzeitig mit ihrem Abschied auseinandersetzen möchten. Menschen, die selbst entscheiden wollen, wie sie einmal verabschiedet werden möchten – in welcher Atmosphäre, mit welchen Worten, mit welcher Haltung.
Wenn es möglich ist, kann ein Abschied gemeinsam und bewusst gestaltet werden:
Welche Geschichten dürfen erzählt werden?
Welche Musik soll erklingen?
Was ist wichtig – und was nicht?
Doch Vorsorge bedeutet mehr als die Planung einer späteren Trauerfeier. Sie ist ein Akt der Fürsorge: für sich selbst und für die Angehörigen. Ein Vorsorgegespräch kann entlasten, Klarheit schenken und Ängste nehmen – gerade dann, wenn noch Zeit, Kraft und Bewusstsein da sind. Auch gesunde Menschen dürfen sich diese Fragen stellen. Nicht aus Angst vor dem Tod, sondern aus dem Wunsch heraus, das eigene Leben bewusst zu betrachten – und den Hinterbliebenen Orientierung zu geben, wenn Worte fehlen. Ein vorbereiteter Abschied ist kein Abschied vom Leben. Er kann ein Ausdruck von Selbstbestimmung sein, von Verantwortung und von Liebe. Damit das Gehen – wann immer es kommt – nicht nur ein Loslassen ist, sondern Teil eines gelebten Lebens bleibt.

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